Zur Astronomie kam ich durch
einen Arbeitskollegen, mit dem ich zufällig einmal ins
Gespräch über dieses Thema kam. Das muss so Anfang 1993
gewesen sein, genau kann ich das nicht mehr sagen. Im Zuge dieses
Gespräches lieh er mir dann ein Buch über Astronomie vom
Cosmos Verlag aus. Mit Hilfe diese Buches verschaffte ich mir dann
einen ersten Überblick über die Materie. Mit einem geliehenen
Fernglas, welches ich mir von meinem damaligen Schwager in spe lieh,
machte ich dann meine ersten Gehversuche am Firmament. Ernüchternd
musste ich feststellen, dass ich von den ganzen Objekten, welche in dem
Buch so schön beschrieben waren, so gut wie nichts zu sehen war.
Als nächstes kaufte ich mir
bei Quelle eine Art Kleinteleskop mit Objektivdurchmesser von ca. 50 mm
bei dem man zwischen 2 Vergrößerungen wählen konnte
(12-fach und 24-fach). Mit diesem Teil hatte ich dann mein erstes
Aha-Erlebnis in der Astronomie, den Planeten Jupiter als Scheibe
und seine 4 galiläischen Monde konnte ich damit beobachten. Bei
24-facher Vergrößerung war das aber eine ganz schöne
Wackelei.
Aus dem Quellekatalog bestellte
ich dann mein „erstes„ Rohr, ein 4„
Kaufhaus-Reflektor mit 1000 mm Brennweite auf einem Holzstativ mit
parallaktischen Montierung. Eigentlich hatte das Gerät nur eine
Brennweite von 500 mm, aber mit einer festeingebauten Barlow waren es
dann 1000 mm. Mit diesem Billigprodukt konnte ich dann schon einige
Objekte sehen, aber eigentlich war dieses Gerät eher etwas aus der
Rubrik Spielzeug, also für die Tonne.
Nun war es an der Zeit endlich
Nägel mit Köpfen zu machen, für mein
„zweites„ Rohr viel die Wahl viel auf ein 8 ¾" (222
mm) Newton mit Brennweite von 1300 mm in einer Dobsonmontierung, das
Ganze natürlich komplett im Eigenbau. Okulare, Filter, Telrad,
Justiereuipment und zum krönenden Abschluß ein Dobdrive,
folgten so nach und nach.
Mein zweites Rohr
Das 8 ¾" Dobson mit Dobdrive, Telrad und Rokerbox
Die Kleinteile